Lean – Stammtisch – Betreiber-Treffen

Okay – bisher gab es noch keinen Lean – Stammtisch in Offenburg – mea culpa: vor einem Jahr zugesagt, diesen zu veranstalten und dann aus verschiedenen Gründen doch bis dato nicht gebacken bekommen 😦

Trotzdem oder besser gerade deswegen habe ich am Stammtisch – Betreiber – Treffen in Mannheim die Tage teilgenommen, mit dem für mich definierten Ziel, einen Weg über meinen persönlichen „Rubikon“ zu finden!

Habe ich das Ziel erreicht? Nein! – was ist also schiefgegangen?

Ich traf auf einige mir schon bekannte und auch manche bisher noch nicht bekannte Menschen, die alle total motiviert und absolut positiv in diesen Tag und das Treffen gegangen sind, über Ihre Erfahrungen positive wie auch negative offen berichtet haben, ganz freizügig Tipps und Hilfestellung dem Novizen angeboten haben und mich auf Augenhöhe akzeptierten – auch als Novize.

Geradezu nebenbei wurde dann noch ein „kleines Projekt“ – der gemeinsame Auftritt beim LATC2020 – kurzerhand beschlossen und auch bereits die Rahmenbedingungen skizziert.

Deshalb mein oben erwähntes NEIN: das (mein) Ziel wurde auf ganz bereichernde Art und Weise übererfüllt: ich hab nun einen Weg über meinen „Rubikon“, ich durfte einen Tag mit ganz tollen Menschen verbringen und ich darf und werde mit denen weitere coole Projekte gestalten.

Zusätzlich geblieben sind dann noch ganz viele Gedanken, Ideen und Anstupser, die noch immer im Kopf herumschwirren und die Tage mal geordnet werden wollen – aber auch da helfen ja dann die LEAN – Prinzipien 🙂

Ich bin echt froh ein Teil der #GermanLeanCommunity sein zu dürfen

Beste Grüße
Dirk

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Ich habe es getan…

Ja, ich habe es getan und bin sogar ein wenig stolz darauf…

Ich war beim #LATC19 auf der Bühne und habe von unserer mehr oder aber auch weniger von Erfolg gekrönten LEAN – Reise in unserem Unternehmen – einem Handelsunternehmen, ergo nicht per se die Lean – Zielgruppe – berichtet.

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Warum stolz? Na ja, Ralf Volkmer, der Initiator dieses genialen Events redete schon eine Weile an mir herum, doch auf die Bühne zu kommen, was ich aber stets ablehnte, insbesondere auch aus zwei Gründen:

  • ich traute mir das nicht zu
  • ich dachte, ich hab nichts interessantes zu sagen

Alleine einer #LTTV-Sendung stimmte ich dann zu und ja, das war dann ganz passabel und die Kommentare recht wohlwollend. Aber damit sollte das dann auch genug sein.

Leider falsch gedacht, Ralf ließ nicht locker, mehrere „Freunde“ stupsten auch noch an, sodass ich mich am Rande des LATC18 dazu hinreißen ließ (von mir selbst!), 19 auf der Bühne zu stehen, sitzen oder wie auch immer…

Zwischenzeitlich sagte ich mir dann immer wieder: hey Du stehst im Laden vor 20, 30 Leuten und erzählst, wie das gehen sollte – oder – Du hast früher im Verein vor 130 Menschen gestanden und Botschaften verkündet…

Aber kurz vor dem Termin bestand ich dann nur noch aus Adrenalin – 1 richtige Bühne, richtige professionelle Beleuchtung, Foto- und Videoaufnahmen  UND 650 mir zum größten Teil nicht persönlich bekannte Menschen….

Da ist die Redewendung vom A… auf Grundeis sehr passend!!

Zurück zur Eingangsfrage: Warum stolz?

Irgendwie habe ich das beim Hochlaufen auf die Bühne geschafft, alle meine Ängste zurückzudrängen, mich auf meine wunderbare Interview-Partnerin Janine zu konzentrieren und mich dabei auch noch wohl zu fühlen.

Und genau darauf bin ich stolz: ich habe es geschafft, meine Komfortzone zu verlassen, was neues zu wagen! Und das hat auch noch funktioniert!

An dieser Stelle ganz lieben Dank an Janine, Ralf, Mark und Frédéric.

Um das Gesamtevent LATC19 zu beschreiben brauch ich hier nur wenige Worte: genial, einzigartig und Spitze!!

Viel Grüße
Dirk

Juniors und SocialMedia

Im Sinne meines persönlichen Anliegens, dass sich auf meinem Blog nach Monaten des relativen Brachliegens mehr tun sollte, berichte ich heute mal von einem Umstand der mich zum Lächeln brachte:

Dieser Tage gab es einen Anruf eines verantwortlichen Mitarbeiters unseres Hauptlieferanten – bei diesem Lieferanten bestreiten unsre Junior-Verkäufer-/innen aktuell ein Traineeprogramm. Die eigentlichen Fragen konnten durch ein, zwei technische Hinweise sehr bald geklärt werden.

Nun zum Lächeln: Zum Ende des Gesprächs wurde dann der Hinweis erwähnt, dass es doch in der nächsten persönlichen Trainee-Runde  um das Thema „Netzwerken“ insbesondere im Bereich SocialMedia ginge…

Und dann kam die entscheidende Frage, die mich wirklich zum Lächeln brachte:

„Könntest Du den Jungs/Mädels hierzu nicht mal ne Einführung geben?“

Begleitet von: „bei unseren FHP gibt es kaum jemanden der SocialMedia wirklich nutzt“ und „du hast ja schon ein Netzwerk“ und „Deine Posts sind ja schon… what ever“

Mein kleiner Einwand, dass ein Engagement hier auch ein wenig zeitintensiv sein könnte, wurde geflissentlich überhört…

Nun denn, ich werde mich dieser Aufgabe annehmen, auch wenn das ein „alter Sack“ für die digital Nativs ist und auch tun soll…

Und fange hier jetzt schon mal – zumindest für die Juniors, die das lesen – damit an!

Nicht verpassen dürft Ihr die http://leanbase.de das #projektmagazin und #openpm und viele andere wie zum Beispiel: tomsgedankenblog.de oder fuehrung-erfahren.de

Seht mir bitte nach nicht alle von Euch lieben Menschen nennen zu können im ersten Schritt!

Herausgefordert durch diese Aufgabenstellung brauche ich aber auch Hilfe von Euch! Was schlagt Ihr vor, um die Jungs/Mädels in diesem Thema voran zu bringen?

Meine – sicherlich bescheidene – Vorgehensweise, war bisher immer, mitlesen, falls intessant, Anfragen stellen , mitreden und/oder nach Veranstaltungen anfragen stellen – was gibt das noch?

Danke für Eure Mithilfe!!

 

Liebe Grüße

Dirk

Gute Arbeit

#WayOutBubble – Christian Botta hat herausgefordert.

So hat der Thomas Michl seinen Beitrag überschrieben  hier der Link zu Thomas: https://tomsgedankenblog.wordpress.com/2019/02/18/gedankenblitz-was-ist-gute-arbeit-wayoutbubble/?c=2054#comment-2054

und ich fühlte mich aus Gründen bemüßigt ein wenig aus meiner Sicht etwas dazu zu sagen:

Was ist Gute Arbeit?

Gute Arbeit ist für mich vor allem kundenorientiert – besser bgesagt menschenorientiert!

Dann kann vorab auch Schmerz, Unwohlsein, Silodenken und Grabenkämpfe dabei sein…

Macht das Leben natürlich nicht besser, ist aber erstmal die anfängliche Definition für mich.

Wenn mensch nun die oben genannten Stichworte ins Gegenteil dreht – Schmerz vs. Freude / Unwohlsein vs.
Spaß / Silodenken vs. Zusammenarbeit / Grabendenke vs. wir für den Kunden kämen wir dem Gedanken noch ein Stück weit näher.

Ich mache das mal an zwei, drei Beispielen fest:

PMCommunity

Vor ein paar Jahren bin ich als absoluter Novize in die PM Community insbesondere vertreten durch den Verein OpenPM e.V. hineingestolpert und fühlte mich dort sofort mehr als wohl.

Was war die Basis dafür?: Offenheit, Herzlichkeit, Wertschätzung und Zugetanheit der „alteingesessen“ gegenüber Novizen und gleichzeitig der OpenMind Wissen zu teilen.

LeanCommunity

Durch das despektierlich gesagt „PM – Gedöns“ kam ich dann auch der Lean – Community näher und auch sehr nahe – wobei ich persönlich hier sehr viele Schnittstellen und auch Übereinstimmungen sehe, die Begrifflichkeiten mögen andere sein…

Und wieder das Gleiche: genialer Austausch über alle gedachten Grenzlinien hinweg wie auch schon bei PM!

Job

hier wird das nun schon was schwieriger… Mag es sein, dass es an

– dem persönlichen OpenMind fehlt
. dem gemeinsamen Ziel fehlt
– der individuellen Zielvereinbarungen liegt
– etc..

Hier sind wir eher wieder bei dem Silo!

Was hat das denn jetzt mit guter Arbeit zu tun?

Ausgehend von meinem Statement der Kundenorientierung (und der Begriff „Kunde“ ist bewusst weit gefasst) ist „gute Arbeit“für mich gemeinsam mit Menschen mit Spaß dem Kunden die beste aller möglichen Erfahrungen zu bieten!

Und hier geht das nicht um das Bällebad oder den Kicker im Office, sondern um die Zusammenarbeit mit dem EINEN Ziel – gute Arbeit abzuliefern und dabei auch selbst noch Freude und Spaß (auch am Miteinander) zu haben.

Die Alternative wäre als Einzelunternehmer als Bestatter zu werkeln, aber auch da hat mensch es mit Menschen und auch Kunden zu tun…. hmm

lg Dirk

12. Metaphorum – Redesigning Freedom – Eine persönliche Nachschau –

12. Metaphorum – Redesigning Freedom
– Eine persönliche Nachschau –

Letztes Wochenende habe ich am Metaphorum in Düsseldorf teilgenommen – hier teile ich nun einige persönliche Gedanken zu der Veranstaltung.

Im Vorfeld war ich mir sehr unsicher, ob denn das etwas für mich ist – Kybernetik, Systemdenke, Konferenzsprache, etc. ließ mich dann aber doch vom Veranstalter Mark Lambertz überreden, überzeugen oder wie soll ich sagen, anfixen 🙂

Vorgelagert zu der eigentlichen Konferenz bot Mark noch einen Workshop zum VSM an, an dem ich gerne  teilgenommen habe – neben dem Erkenntnisgewinn (praktische Verwendbarkeit des VSM) bleiben mir hier wohl zwei Aussagen für immer im Gedächtnis: „Anastrophe“ und „niesen ist ein 0,25tel Orgasmus“

Die interessanten, spannenden Menschen, die hier schon teilgenommen haben, definitiv nicht zu vergessen!!

Die eigentliche Konferenz startete dann Freitag Nachmittag mit einem recht zwanglosem Get Together – aber es kam wie es kommen musste, die obligatorische Vorstellungsrunde. Auf Grund der beeindruckenden Internationalität der Teilnehmer natürlich auf Englisch – für den Saarländer, der seit gefühlt 10 Jahren die Sprache nicht mehr angewendet hat, die erste Herausforderung 🙂

Samstag Morgen startete dann der „offizielle“ Teil der Konferenz in den Räumen von #Sipgate – an dieser Stelle ein großes Danke an die Patin von Sipgate, Pia Heinze und ihr Team für die klasse Orga und das Ermöglichen!!

Nach einer kurzen, spannenden Führung durch die Räume von Sipgate durch Pia startete dann die Sessionplanung und direkt anschließend auch die Sessions.

Ich will an dieser Stelle jetzt nicht auf die einzelnen Sessions eingehen – das wäre den Rahmen sprengend und gleichzeitig auch zu unreflektiert, da ich noch immer nicht wirklich alles gedanklich verarbeitet hab.

Und damit auch gleich zum Hauptgedanken dieser Nachschau: Ich bin dankbar, froh, glücklich oder wie auch immer teilgenommen zu haben, auch wenn manche Diskussionen mich mehr als gefordert haben:) Ich habe tolle Menschen kennengelernt, neue Kontakte knüpfen dürfen und auch vieles Lernen können.

Nicht verschweigen will ich aber auch, dass ich dann am Sonntag recht früh „die Segel gestrichen“ habe 🙂 Nach den super vielen Eindrücken von Samstag und auch der anschließenden Nacht in der Altstadt war mir das Sonntag anstehende Format doch etwas zuweit „aus meiner Komfortzone“ raus 😦 Sicherlich – im Nachhinein betrachtet – eine vergeigte Chance! Auf der anderen Seite ein Aspekt, der mir Anlass gab und gibt an dem Thema Komfortzone zu arbeiten!

Danke an Mark, Pia und allen anderen für dieses Camp!!

Umparken im Kopf (Opel)

Als BVB – Sympathisant habe ich diese Werbung eventuell ein wenig öfter als der Durchschnitt der Bundesbürger gesehen 🙂

Was mir aber seitdem nicht mehr aus dem Kopf geht, ist das Nachdenken und zwar das bewusste, selbstreflektierende Nachdenken über diesen Spruch – diesen Ansatz:

Gerade dieser Tage ist mir das wieder mal ganz besonders bewusst geworden: Ich bin im fokussierten Gespräch mit einen Lieferanten und mich erreicht eine Supportanfrage eines Kollegen – ohne Idee verweise ich die Anfrage an den Second Level – nur einen Tag später erreicht mich die bis auf den „Tupfen“ gleiche Supportanfrage nach einer „entspannten“ Raucherpause – drei Klicks später und ohne zu Zögern ist das Thema gelöst.

Was sagt mir das jetzt?

Zum ersten: Konzentriere Dich in Meetings auf das Meeting und auf sonst nix!

Zweitens: Wenn Du gerade an einem Gedanken hängst, arbeitest, trete zuerst einen Schritt zurück – warte ab, trinke Kaffee, what ever und gehe erst dann die Aufgabe an.

Drittens und jetzt bin ich wieder beim Titel: Verlasse Deine Denkpfade und denke auch mal „um die Ecke“ und über den Tellerrand hinaus! Dann kommen die einfachen und aber auch die ganz besonders spannenden und neuen Lösungen.

VG Dirk

NewWork

Hmm…trete sowas los auf FB und hab dann heute keine Zeit, mich zu kümmern resp. zu begleiten 😦 – @Bodo gut erkannt, war zwar kein Test zum Schweigen können 🙂 zeigt allerdings entweder den besch… Alghoritmus von FB oder dass sich meine „Nicht-Beraterfreunde“ für das Thema so gar nicht interssieren..resp. das Thema noch nicht in deren Welt anfgekommen ist.
Der Martin Nabel hat berechtigterweise meine Denke und Erlebnisse dazu nachgefragt – hier als o meine Denke:
Ich arbeite bei einem überregionalem Büroeinrichter – das mal zum Verständnis:
Für mich persönlich lässt sich zum einen der Begriff „NewWork“ nicht definieren da zu sehr aufgeweicht, vereinnahmt, oder wie auch immer…
Vieles hat definitiv mit Augenhöhe und da bin ich ganz bei Oliver Schaeben zu tun – ohne diese Augenhöhe gehht das gar nicht!
Des Weiteren braucht es „RAUM“ zur Eigenverantwortung und definitiv wie Oliver das schon sagte:Vertrauen!
Jetzt kommt der schwierige Teil: im inhabergeführten KMU ist das Thema nur sehr partiell angekommen wohingegen dort die allermeisten Menschen beschäftigt sind …
Wir sprich das Unternehmen in dem ich beschäftigt bin, verkauft die Zutaten (Büroeinrichtungen und entsprechende Konzepte) – toll – im eigenen „Laden“ nix davon…
Wir verkaufen unseren Kunden ala Microsoft wg. Vertrauen (-sarbeitszeit und -ort) weniger Schreibtische als sie Mitarbeiter haben – im eigenen „Laden“ nix davon…
Auf der anderen Seite – undf deshalb wollte ich mal weg von den Beratern – sind viele der KollegenInnen dermassen sozialisiert, dass sie die Eigenverantwortlichkeit im Unternehmen scheuen! Gleichzeitig aber Kinder im Verein zur Höchstleitung treiben und nebenbei noch ein Haus bauen 🙂 Verkehrte Welt m-E.
Hierzu braucht es auch un definitiv für die InhaberInput von Außen und von Innen:
Was will ich damit sagen: Außen kann in KMU nicht heißen Konferenzen, Barcamps, what ever – sie haben keine Zeit, da sie nicht am sondern im Unternehmen arbeiten. Außen heisst hier leider der Druck des nachlassenden ROI resp. von Kunden, welche Mängel monieren..
Die zweite Säule müssen aber auch die „freiwilligen Idioten“ sein, die graswurzelartig kleine Innovationen / Änderungen antriggern und dabei auch die „ganz dicken Bretter bohren“ wollen..
Zusammenfassend: Dieses „NewWork“ ohne den Menschen gibt es für mich nicht! Zuvorderst: Augenhöhe, Vertrauen, Eifgenverantwortung..